Am 24. Januar ist mit Bernd Eichinger wohl einer der größten deutschen Filmschaffenden mit internationalem Einfluss verstorben. Bei einem Essen mit Familie und Freunden hatte der 61-Jährige Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur einen Herzinfarkt erlitten, an dessen Folgen er in Los Angeles verstarb.
Noch im letzten Jahr wurde er mit dem Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde er im Laufe seiner Karriere mit diversen Nominierungen und Awards wie dem Oscar, den Golden Globes und dem Bambi überhäuft.
Als Produzent war Bernd Eichinger verantwortlich für Blockbuster wie die Filme der Resident Evil-Reihe, der Fantastic Four-Reihe, Der Schuhe des Manitu, Der Name der Rose, Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, Die unendliche Geschichte, Werner – Beinhart! sowie viele weitere erfolgreiche nationale und internationale Filmproduktionen.
Für Kinofilme wie Der Baader-Meinhof-Komplex, Das Parfum und Der Untergang verfasste Eichinger darüber hinaus auch das Drehbuch.
Eine Verfilmung des Lebens von Natascha Kampusch war als eines der nächsten Projekte angedacht, doch zur Umsetzung wird Eichinger nun nicht mehr kommen.
Nilz von den Fünf Filmfreunden bemerkt in seinem persönlichen Nachruf absolut berechtigt, das Bernd Eichinger wohl eine Lücke hinterlässt, die nicht leicht zu schließen sein wird und den deutschen Film stark mitnimmt.
Mit seinen Werken hat er sich dennoch unsterblich gemacht und wird vielen mit seinen Filmen für immer in Erinnerung bleiben. Die Anteilnahme und Trauer in Deutschland um Eichingers Tod ist groß, doch auch über die Landesgrenzen hinaus bedauern Freunde aus der Filmbranche und zahllose Fans den viel zu frühen und absolut unerwarteten Tod des Hollywood-Produzenten.
Auch ich bin sehr schockiert und richtige mein herzliches Beileid an die Familie und Freunde von Bernd Eichinger.
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[...] Bernd Eichinger starb am 24. Januar an einem Herzinfarkt. Zu seinen erfolgreichsten Filmen gehörten „Der Name der Rose“, „Der Schuh des Manitu“, „Der Untergang“ und „Der Baader Meinhof Komplex“. Für seine Filme bekam er zahlreiche Auszeichnungen. Den Oscar konnte er aber nur als Co-Produzent für „Nirgendwo in Afrika“ gewinnen. Eine Oscar-Nominierung heimste er für die Filme „Die gläserne Zelle“, „Der Untergang“ und „Der Baader Meinhof Komplex“ ein. Zuletzt plante er, das Leben der entführten Natascha Kampusch zu verfilmen. Was jetzt aus diesem Projekt wird, steht in den Sternen. [...]